Das Nizza der Ostsee

An der Ostsee liegen bekanntlich viele malerische Kurbäder, winzige Küstendörfer, Fischerorte und sogar die eine oder andere größere Stadt. Von der dänischen bis zur polnischen Grenze ist die deutsche Ostseeküste reich an schönen Orten. Eine amtsfreie Gemeinde im äußersten Osten sticht jedoch aus der Masse hervor: das Ostseebad Heringsdorf!

Die eigene Wohnung in Heringsdorf

Der Ort bietet Besuchern wie Bewohnern viele schöne Ecken, die entdeckt und genossen werden wollen. Herrschaftliche Villen, endlose Sandstrände, urige Pensionen und Restaurants in allen Preisklassen gibt es dort zuhauf. Der Bär steppt zugegebenermaßen nicht gerade in Heringsdorf, doch für stressgeplagten Stadtmenschen ist die Ruhe im Ort sicherlich ein weiterer Grund, um dort den Urlaub zu verbringen oder um dort vielleicht sogar sesshaft zu werden. Im Übrigen begegnen die Insulaner und ganz besonders die Bewohner von Heringsdorf Neubürgern mit offenen Armen – also nicht so zugeknöpft und skeptisch, wie man es von anderen Inseln her kennt. Und wohnen im Ostseebad Heringsdorf mit Immonet.de ist heutzutage gar kein Problem mehr. Die kleine amtsfreie Gemeinde ist überregional bekannt und auf der deutschen Seite Usedoms der größte Ort. Mit rund 3.600 Einwohnern kann Heringsdorf natürlich nicht mit Swinemünde mithalten, doch das will ja auch eigentlich niemand. Wenn im Sommer die Touristen kommen, ist der Ort nach Meinung der Einheimischen belebt genug und außerhalb der Saison ist man halt unter sich und kann die Ruhe so richtig genießen. Die Hotels und Restaurants gehören zu den besten im Umkreis und die bessere Gesellschaft ist man in Heringsdorf schon seit fast 200 Jahren gewohnt. Im 19. Jahrhundert gab sich nämlich die preußische Hochgesellschaft in dem kleinen Kurort die Klinke in die Hand. Bis in die 30er Jahre war Heringsdorf für die Aristokratie und die gehobene Finanzwelt der absolute Hotspot. Im Jahr 1820 war der Ort übrigens noch eine namenlose Fischerkolonie, die keine wirklichen Attraktionen zu bieten hatte. Der preußische Kronprinz Friedrich, der zusammen mit seinem Vater König Friedrich Wilhelm III. den Ort besuchte, fand aber gleich Gefallen an der Kolonie und gab ihr deshalb – angeblich – ihren Namen.

Die größten Attraktionen

Die Seebrücke, die besonders nachts wunderschön beleuchtet ist, misst stolze 508 Meter und ist somit einer der längsten Seebrücken des europäischen Kontinents. In der schmuckvollen Villa Irmgard in der Maxim-Gorki-Straße befindet sich indes das Museum für Literatur- und Regionalgeschichte, das über die Historie des Ortes einiges verrät. Zudem lohnt sich ein Besuch in der Strandkorbfabrik und die Heringsdorfer Sternwarte sollte man auch keinesfalls auslassen. Den Sonnenauf-/untergang genießt man am besten auf einer Picknickdecke zwischen den Dünen direkt am Meer.